Montag, 18 Dezember 2017
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Baumschulen im Kreis Pinneberg

Das Gebiet Pinneberg in Schleswig-Holstein gilt als das heutzutage größte geschlossene Baumschulgebiet Europas (4.200 Hektar).

Nachdem der Herzog von Schleswig und Graf von Holstein, Christian VI. bereits 1737 eine Verordnung zur Anlage „lebender Hecken“ (Knicks) erlassen hatte und 1785 in Kiel eine „praktische Hilfsanstalt zur näheren Kenntnis der einheimischen und fremden Holzgewächse“ gegründet worden war, folgte 1795 der entscheidende Schritt: In diesem Jahr gründete der Hamburger Kaufmann Baron Caspar Voght in Klein-Flottbek (damals noch Kreis PinneberDaumeng) die erste Baumschule der Region. Sein Betriebsleiter war der schottische Baumgärtner James Booth. Die zahlreichen dort ausgebildeten Gärtner siedelten sich später aufgrund der guten Klima- und Bodenverhältnisse in der Region mit eigenen Baumschulen an.

Die Entstehung des Eisenbahnnetzes im Jahre 1850 und die Nähe zu Hamburg mit seinem Hafen führten dann dazu, dass die Pflanzen auch überregional verkauft werden konnten. Ab 1900 verbreitete sich auch der Obstbau stark.

1994 wurde das Deutsche Baumschulmuseum gegründet, ursprünglich in Prisdorf, seit 2001 ist es in Pinneberg-Thesdorf auf dem Gelände einer ehemaligen Baumschule angesiedelt.

Quelle: Wikipedia

 

 

 

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